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1.000 km mit dem WAW - ein Erfahrungsbericht

Geplaatst 2 mei 2013 07:33 door Brecht Fietser
So, jetzt habe ich die ersten 1.000 km mit meinem WAW zurückgelegt. Bekommen habe ich es im Januar. Vorweggeschickt sei, daß es bis jetzt keinerlei technische Probleme gab. Auch platte Reifen hatte ich bis jetzt noch nicht.
"Angefixt" worden bin ich übrigens im September letzten Jahres am Anleger der KD in Köwi in Fahrtrichtung Bonn. Da kam ein blaues Quest vorbei, ein mir bis dahin völlig unbekanntes Fortbewegungsmittel. Einen Monat später habe ich mein WAW in Gent bestellt. Und vorher habe ich mich dank dieses Forums sehr gut in die Materie einlesen können.
Als Lieger- und natürlich vor allem Velomobilneuling war das Eingewöhnen doch recht leicht. Schon fast zu Beginn waren nachmittägliche Touren am Wochen-
ende von bis zu 80 km möglich. Anfangs bei Schnee am Wegesrand, vor dessen Konsistenz hier im Forum ja von tkosi immer wieder gewarnt wurde. Mit aufgesetzter
Haube, leicht geöffnet, konnte ich bei Außentemperaturen von 0 - 2 Grad leicht transpirierend in Hemd und T-Shirt fahren. Regen stellte deshalb kein Problem dar, Wind auch nicht. Vielmehr war bei schlechtem Wetter von Vorteil, daß ich Radwege für mich alleine hatte.
Jetzt, wo es wärmer ist, fährt es sich noch schneller. Ohne Haube ist es so, als würde man Cabriolet fahren. Mittlerweile bin ich auch dazu übergegangen, wo immer sinnvoll, Radwege zu meiden. Denn erstaunlicherweise hat die bisher zurückgelegte Strecke schon einen Trainingseffekt gezeitigt - ich kann schon deutlich
schneller und anhaltender fahren als in den ersten Tagen. Und schneller geht nun einmal nicht auf vielen Radwegen, wegen der vielen Unebenheiten.
Zur Arbeit bin ich auch des öfteren gefahren, was wesentlich entspannender ist als im Auto zu sitzen. Allerdings ist mein Arbeitsweg mit rund 10 km recht kurz.
Daher bedarf es auf dem Nachhauseweg immer eines Umweges zwecks Verlängerung des Fahrspaßes.
Zusammenfassend ist zu sagen, daß das Fahren mir einen Riesenspaß bereitet. Man kann auch Dinge tun, die mit dem PKW völlig unsinnig wären, z.B. sonntag-
morgens 22 km fahren, um Brötchen zu holen. Das habe ich zwar bisher bisweilen auch mit dem Up gemacht, aber im Liegen ist es entspannender.
Christoph.
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